Allianz Gesundheitstalk - Männergesundheit - Vom Wissen zum Handeln

Shownotes

In dieser Folge des Allianz Gesundheitstalks dreht sich alles um die oft unterschätzten Risiken für Männer: Stress, Schlaf und mentale Gesundheit. Moderatorin Sabrina Volkmann spricht mit dem Urologen und Männergesundheitsexperten Dr. Tobias Jäger darüber, warum gerade Männer dazu neigen, ihre Belastung zu unterschätzen, und wie sich chronischer Stress und Schlafmangel gegenseitig verstärken. Dabei wird deutlich, dass nicht nur die Leistungsfähigkeit leidet, sondern auch der Hormonhaushalt erheblich beeinflusst wird. Die beiden erklären, wie sich Stress häufig indirekt zeigt und warum es wichtig ist, Warnsignale früh ernst zu nehmen. Außerdem geben sie praktische Tipps für den Alltag: ausreichend Schlaf, bewusste Erholungsphasen und einfache Methoden zur Selbstreflexion, etwa durch eine Balance zwischen belastenden und positiven Aktivitäten.

Ein Podcast der Allianz Private Krankenversicherungs-AG

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zum zweiten Teil unserer Podcast-Serie zur Männergesundheit.

00:00:05: Sie hören den Allianz Gesundheits Talk, den Podcast der Allianzt privaten Krankenversicherung rund um Gesundheit, Prävention und Geschichten die bewegen.

00:00:14: Mein Name ist Sabrina Volkmann von der Allians Privaten Kranken Versicherung und ich spreche auch im zweiten Teil mit Dr.

00:00:20: Tobias Jäger Facharzt für Orologie Experte für Männergesuntheit und Buchautor.

00:00:27: Im ersten Teil haben wir darüber gesprochen, warum Männer krank werden und was sie dagegen tun können.

00:00:32: Und heute widmen wir uns den stillen Risiken Stress, Schlaf und mentale Gesundheit.

00:00:38: Was können wir im Alltag tun?

00:00:40: Welche Rollen spielen Stress, schlaf und die mentale gesundheit wirklich?

00:00:44: aber zuerst lieber Herr Dr.

00:00:46: Jäger schön dass Sie auch heute wieder an meiner Seite sind.

00:00:49: Ja vielen Dank das ich dabei sein darf

00:00:51: sehr gerne.

00:00:52: Ja, ich habe es im Titel schon angeteasert.

00:00:55: Wir sprechen heute über Schlaf und Stress.

00:00:58: Und meine erste Frage ist, warum sind die beiden Themen gerade bei Männer ein unterschätztes Gesundheitsthema?

00:01:06: Ja, offensichtlich haben Männer immer noch diesen Leistungsgedanken im Leben.

00:01:10: Im Vordergrund beruflicher Erfolg ist oft damit verknüpft dass man einfach mehr als hundert Prozent in die Pedale tritt und dann natürlich solche Dinge wie ein ausgeglichener Schlaf oft mal zu kurz kommen weil wenn man schon zwölf Stunden auf der Arbeit ist und abends noch eine oder andere Stunde mit der Familie verbringen will dann bleibt für schlaf weniger Zeit.

00:01:30: und das ist so der Punkt wo die meisten Männer sich dann immer mehr einschränken auch mal ein paar Tage mit vier oder fünf Stunden Schlaf aus.

00:01:39: Und dadurch verstärkt sich dann wiederum der Stresslevel, weil die Stressbewältigung eben auch im Schlaf stattfindet und man da wieder zur Ruhe kommt.

00:01:47: und deswegen ist das oftmals sehr gegenseitig miteinander verknüpft dass Schlafmangel und eine hohe Stressbelastung sich zu einer Symptomatik aufaddieren, die dann durch Außenburnout eine Depression nach sich ziehen kann.

00:02:02: Begegnen Ihnen denn in der Praxis häufig solche stressbedingten Beschwerden?

00:02:07: Ja, wobei die Männer das dann oftmals nicht wirklich auf die Stressbelastung zurückführen.

00:02:12: Viele Männer lassen sich ganz, ganz schwer davon überzeugen, dass eine Problematik auch vom Kopf ausgeht.

00:02:16: Wir haben im orologischen, andrologischen Bereich Andrologie ist ja der Fachbereich, der sich um die Männergesundheit, um den Hormonhaushalt und die Fruchtbarkeit, um die Sexualität kümmert.

00:02:25: Haben wir ganz viele Symptome, die am Ende stressassoziiert sind.

00:02:29: Klassisches Beispiel sind die Erektionsstörungen oder der Libido-Verlust bei den Männern.

00:02:34: Und das ist ganz, bedingt.

00:02:36: Auch das gibt es, dass organische Dinge dahinter stecken.

00:02:39: aber oft liegt das einfach daran, dass eine gewisse Belastung, Stressbelastung da ist die für die Männer so nicht wahrgenommen wird, aber das dann zu einer körperlichen Symptomatik am Ende führt.

00:02:48: und da haben wir im urologischen Bereich schon einiges.

00:02:52: Ja also es ist ja auch so, dass man oft hört pass auf, dass der Stress bei dir nicht chronisch wird, also langanhaltend, dauerhaft und man kann sich nicht so gut regulieren.

00:03:03: Was passiert denn noch so physiologisch im Körper, wenn wir Krone Stress haben außer jetzt den beiden genannten?

00:03:11: Wir haben ja im Körper zwei so konkurrierende Nervensysteme.

00:03:15: Das eine ist das sympathische Nerven-System, was immer dann aktiv ist wenn eine Aktivierung stattfindet und das kann durchaus auch positiv sein.

00:03:22: Wenn jemand ein bisschen aufgeregt ist, Lampenfieber hat sowas Dann ist das alles Hinweis dass dieses sympathische nerven System in dem Moment die Oberhand hat Und dann wird man vielleicht auch gedanklich etwas flexibler und leistungsfähiger In diesem moment sodass man davon wirklich auch profitiert.

00:03:36: aber zu einem normalen ausgeglichenen Verhältnis zwischen dem sympathischen und dem parasympathischen Nervensystem.

00:03:42: Das Parasympathische ist das, was für die Entspannung zuständig ist gehört auch, dass man diesen parasyMPathischen Nervensystem eine gewisse Zeit einräumt um dann pro Tag oder pro Woche wieder einen Entspannungseffekt zu haben.

00:03:55: Und wenn jetzt das in ein Ungleichgewicht gerät also dieses sympathische Nerven System weil man abends nach Hause kommt und weiter Stress hat und sich weiter Gedanken macht und vielleicht noch das Handy da liegen hat oder von Arbeitskollegen noch Nachrichten bekommt, man also gar nicht mehr in die Phase kommt wo man sich von dem Stress auch wieder erholen kann.

00:04:14: Dann mündet das oftmals eben in eine Fehlbelastung, in einer Überbelastungen, die dann wiederum auch eine Symptomatik nachsichtziehen kann.

00:04:22: Jetzt hört man ja in den Medien oft, Cortisol spielt ja dann eine Rolle.

00:04:27: Wie hängt denn das vielleicht auch mit Testosteron zusammen?

00:04:32: Gibt

00:04:32: es da auch Ausprägungen?

00:04:33: Ganz gewaltig.

00:04:33: Alkohotisol und Adrenalin sind ja so diese beiden Hormone, die bei Stress erst mal im Körper ausgeschüttet werden.

00:04:40: Und das ist stückweit auch gar kein Problem und auch gut so weil das die Aktivierung eben fördert.

00:04:46: aber es gibt eben auch die Situation dass wenn dieses System überlastet wird, dass dann solche Dinge wie das männliche Geschlechtshormon als Testosteronen genau das Gegenteil tut und immer weiter runtergeht Und ein Testosteronmangel, der hat nun wirklich ganz viele Facetten.

00:05:00: Aber auch im psychischen Bereich stehen dann als typische Symptome für einen Testosteronomangel Dinge wie Depressionen, Schlafstörungen, Antriebsarmut und auch die sexuellen Funktionsstörung Libidomangel.

00:05:13: Dann sind die Männer oftmals buchstäblich in einem Teufelskreis weil auch Testosteronen ist für die Stressbewältigung wieder wichtig.

00:05:19: Wenn jetzt der Testosteronspiegel einmal sehr weit abgesagt ist aufgrund der Belastungssituation Dann dreht sich das Rad immer mehr in die falsche Richtung, weil die Stressbewältigung immer schlechter wird und dadurch verändern sich die Werte eben Kortisoladrenalin oder auch der Testosteronwert dann weiterhin.

00:05:35: Immer mehr in den falschen Richtungen.

00:05:38: Und zeigt sich dadurch Stress auch anders bei Männern als bei Frauen entnehm ich?

00:05:44: Ja, ich denke mal Schlafstörungen und solche Dinge werden bei Frauen auch auftreten als Stressreaktion.

00:05:51: aber so diese... Im Grunde geht es eher gar nicht mal um die Symptomatik, die dadurch zustande kommt, dass Stress da ist.

00:05:58: Sondern viel mehr um die selbst zurechtgelegten Strategien damit umzugehen.

00:06:03: Weil die Männer sind da sehr, sehr schlecht von zu überzeugen das der richtige Weg wäre zu versuchen Stress Level zu verändern was ja auch oftmals schwer möglich ist.

00:06:14: wenn man jetzt jemandem sagt naja mach im Beruf halt etwas weniger dann ist das ja oftmals auch praktisch schwer umzusetzen.

00:06:21: Aber bei Frauen ist der Gedanke daran, irgendwas in den Rahmenbedingungen zu ändern.

00:06:26: Ist bei Frauen deutlich ausgeprägter und auch am Ende dann ein realistischeres Ziel als bei den Männern?

00:06:34: Jetzt haben wir schon darüber gesprochen dass eben Stress- und Schlafmange oft zusammengehören.

00:06:40: Kann man sagen Sohn so viele Stunden sollten es immer sein oder ist das auch sehr individuell?

00:06:46: kann man eine pauschale Antwort geben?

00:06:48: Es gibt ein paar Menschen Männlein und Weiblein, die kommen mit erstaunlich wenig Schlaf zurecht.

00:06:53: Und haben dadurch auch keine negativen Effekte an Blutwerten, keinen messbar negatimen Effekt.

00:06:58: Aber der Durchschnittsmensch braucht etwa acht Stunden Schlaf.

00:07:03: Die Jüngeren, das kenne ich mal so bei den siebzehn-achzehnjährigen, können ja manchmal noch deutlich länger schlafen.

00:07:08: Und die brauchen etwas mehr.

00:07:10: Mit steigendem Lebensalter nimmt der Schlafbedürfnis tatsächlich etwas ab, sodass man in der Altersklasse sechszig bis fünfsechzig wahrscheinlich auch mit sieben Stunden regelmäßig gut zurechts... aber also die acht Stunden als Faustformel, die gelten offensichtlich.

00:07:23: Okay ja wenn wir jetzt noch mal drauf schauen also Schlafmange Stress hat eine Auswirkung auf den Hormonhaushalt haben wir jetzt gelernt auch auf die Leistungsfähigkeit und auf Immunsystem muss ich mir dann Nach ein paar Tagen Schlafmangel oder Schlafstörungen nenne ich es jetzt schon Gedanken machen.

00:07:44: Oder gibt's da auch so eine Grenze, oder so einen Tipp von Ihnen ab wann sollte ich vielleicht das erst sich abklären lassen und zu welchem Arzt gehe ich eigentlich?

00:07:54: Naja, es kommt ja immer darauf an ob der Schlaf-Mangel jetzt erklärbar ist dass man sagt jetzt habe ich mal ne Woche wo ich... drei Einladungen abends noch habe und da möchte ich auch gerne hingehen.

00:08:03: Und dann kommt mal eine Woche, wo ich wirklich auch drei vier Nächte hab, wo Ich dann nur fünf Stunden geschlafen hab.

00:08:08: Dann ist man zwar zum Wochenende auch müde aber dann sollte Man diesen Schlafmangel eben auch wieder ausgleichen.

00:08:12: und dann ist es sicher auch nicht schlimm wenn man Mal eine so eine Woche hat Wo man vielleicht sich sogar bewusst entscheidet die Woche mal weniger zu schlafen.

00:08:21: Aber Wenn man's mal auf den Monat rechnet Da sollte man dann ausgeglichenes Verhältnis haben und im Durchschnitt eben auf diese sieben acht schon Schlaf kommen.

00:08:30: Und zu welchem Arzt?

00:08:31: Ja, also erst mal ist das eine klassische Frage für den Hausarzt.

00:08:34: Für den hausärztlichen Internisten.

00:08:37: Weil Schlafmangel wenn es um die organischen Dinge geht kann ja extrem viele Ursachen haben.

00:08:42: und da denke ich ist der Hausarst immer noch der optimale Ansprechpartner weil bei ihm laufen die Drähte ja buchstäblich zusammen.

00:08:48: Das kann ja ne Schilddrüsen-Uberfunktion sein das kann was mit dem Blutzucker zu tun haben.

00:08:53: Wenn einer nachts immer wieder wach wird gestresst ist, kann es ein Schlafabnöse-Syndrom sein.

00:08:58: Also dieser nächtlichen Aussetzer bei den Männern die viel schnarchen genau das Atmungsaussetzer.

00:09:02: Das treibt den Blutdruck extrem hoch weil der Körper unter Stress gerät.

00:09:06: durch diese Aussetze und dadurch entsteht dann auch in der Nacht wo sich andere erholen entsteht eine extreme Stressreaktion und die Männer sind tagsüber einfach Sehr, sehr müde.

00:09:15: Wenig leistungsfähig und wundern sich morgens dass sie wach werden und eigentlich acht Stunden im Bett gelegen haben aber der Körper überhaupt nicht diese Erholung hat.

00:09:22: Darum meine ich macht sicher Sinn das einmal über den Hausarzt als Einstieg abzuklären der dann sozusagen die Strippen in der Hand hält Und die entsprechenden Untersuchungen die erforderlich sind koordiniert.

00:09:34: ein guter tip Wir hatten in dem ersten Teil schon mal drüber gesprochen, dass Männer seltener zur Vorsorge gehen.

00:09:42: Vielleicht auch Themen seltene ansprechen.

00:09:46: Gibt es denn vielleicht noch einen Tipp?

00:09:48: Wenn ich jetzt als außenstehende Person merke mein Partner steht offensichtlich unter Stress wie gehe ich da am besten auf ihn zu?

00:09:56: oder welche Signale gibt's auch die ich vielleicht Ja, gar nicht so auf dem Schirm hab das auch dann anzusprechen.

00:10:03: Die Müdigkeit ist ja so das klassische Signal dass jemand um siebzehn, achtzehn Uhr nach Hause kommt und mit dem eigentlich nichts mehr anzufangen ist.

00:10:10: er legt sich vielleicht auf die Kraut und schläft sofort ein.

00:10:14: Das ist ja ein Symptom.

00:10:15: da kommt im Grunde jeder drauf dass das damit zusammenhängen könnte.

00:10:18: aber es gibt auch genau das Gegenteil dass jemand sehr sehr Energie geladen erscheint Aber dann auch in seiner Stimmung oftmals im wahrsten Sinne sehr geladen erschahend also die berühmte Zündschnur kürzer wird, die Person gar nicht mehr so wiedererkennt wie sie früher war mit ausgeglichener Betrachtung von irgendwelchen Situationen sondern wirklich sehr schnell dann Situation auch anders beurteilt und dann wirklich auch explodiert.

00:10:43: Darauf können sich im Grunde schon die Angehörigen ganz gut einstellen, die Aufmerksamkeit auf solche Symptome zu legen.

00:10:50: Denjenigen dann damit zu konfrontieren ist oftmals nicht einfach weil dafür es eben schon auch ein gewisses Maß an Selbstreflexion von dem Betroffenen dann erforderlich ist und das wird oft von den Männern sozusagen beiseitegewischt.

00:11:03: da kann man immer nur den Ratschlag geben dass wie soll man sagen möglichst positiv zu formulieren und einfach die Probleme zwar offen anzusprechen, aber immer zu sagen naja ich habe halt den Eindruck dass es dir nicht gut geht.

00:11:16: Und da lassen sich dann manche Männer schon darauf ein das sie dann vielleicht nicht beim ersten Anlauf oder beim zweiten oder dritten Anlauf dieses Gesprächsangebot auch annehmen.

00:11:25: ja und dann wäre es halt zu klären ob's wirklich der den Rahmenbedingungen geschuldet ist, dem Stress geschuldete oder ob es vielleicht wirklich eine organische Ursache gibt wie zum Beispiel die Schilddrüsen über Funktionen oder der Testosteronmangel solche Dinge, die da mal mit rein spielen können.

00:11:41: Kann man das dann ich sage jetzt mal beheben wenn wir so einen Testosteronenmangel feststellen?

00:11:48: Wie würde denn da weiter vorgegangen werden?

00:11:50: Das ist schon so, das geht.

00:11:52: Also ein Testosteronmangel ist eine klar definierte Erkrankung.

00:11:55: auch gleich nochmal der vergleichen Schilddrüsen-Unterfunktion zum Beispiel.

00:11:59: Da fehlt Schildrösenhormon und beim Testosteromangel ist es genau das Gleiche mit dem Testosterone.

00:12:04: Und wenn die Diagnose gestellt ist und man sieht dass wirklich auch mehrere zuniedrige Messwerte beim Testostoron dann ermittelt werden übers

00:12:12: Blut

00:12:13: und auch eine entsprechende Symptomatik, da ist die dazu passt, zuführen, wie es halt mit anderen Hormonen auch geht.

00:12:20: Vergleichbar auch mit den Frauen.

00:12:22: nach den Wechseljahren wird ja immer diskutiert ob man dann östrogenzuführt und das gleiche gilt fürs Testosteron.

00:12:29: Das hat auch wirklich einen Nutzen für die Männer, nicht nur für die Psyche sondern auch für die körperlichen Aspekte.

00:12:35: Weil diejenigen, die ein Testosteronmangel haben entwickeln häufiger Diabetes mellitus also Zuckerkrankwerden, die entwickeln häufig Fettstoffwechselstörungen selbst solche Dinge wie Osteoporosa, also die Knochenentkalkung, die man ja von Frauen kennt nach den Wechseljahren.

00:12:49: das gleiche passiert bei Männern, die einen massiven Testosteronomangel haben so dass mit der Diagnose-Stellung nicht nur die psychische Situation verbessert, wenn man es dann behandelt.

00:12:59: Sondern auch ganz viele körperliche Dinge positiv beeinflusst, die sich sonst über die Jahre eben nicht positiv entwickeln würden.

00:13:05: Sehr interessant!

00:13:06: Vielen Dank!

00:13:08: Wenn wir noch mal ganz kurz bei den psychischen Belastungen bleiben sieht man auch hier einen Unterschied zwischen Männern und Frauen.

00:13:16: was jetzt Depression oder auch ja Angststörungen angeht kann man da vielleicht auch nochmal auf die Wahnsignale anders achten oder wie verhält sich das?

00:13:26: Im Grunde ist es ja Deckungsgleich.

00:13:28: Also Angststörungen, das ist glaube ich noch mal so ein einzelner Aspekt weil Angststörung sind ja oftmals zwar auch die Reaktion auf eine Belastung aber ich glaube bei einer wirklich massiven Angststöhrung da wird man auch durch hausärztliche Versorgung oder auch durch so einen Hormoncheck wo wir jetzt drüber gesprochen haben nicht wirklich weiterkommen sondern ich denke schon dass man da auch ernsthafte Hilfe braucht, auch eine ernsthaft qualifizierte Hilfe Therapeuten oder Psychiater, der das erstmal einordnet.

00:13:54: Weil Angststörungen sind ja wirklich sehr komplex.

00:13:59: Bei Depressionen würde ich das was wir vorhin gesagt haben da nochmal wieder aufgreifen weil da hat man schon die Möglichkeit auch im Umfeld schon gewisse Hinweise darauf zu erlangen und da kann dann durchaus ja auch schon der Hausarzt ein bisschen mit ins Gespräch einsteigen.

00:14:18: Bevor wir jetzt gleich zum Abschluss kommen von unserem zweiten Teil würde ich auch jetzt an der Stelle wieder gerne Ihre Meinung hören, was aus Ihrer Sicht der erste wichtige Schritt wäre für einen Mann.

00:14:29: Er ist schon so reflektiert, dass er sagt, ich stehe unter Belastung, dauerhaften Stress.

00:14:37: Was würde er als Erstes am besten tun?

00:14:41: Ich würde demjenigen raten wirklich mal so eine Art Strichliste zu führen und mal zu gucken, welche positiven Dinge sich pro Woche abspielen.

00:14:51: Negativ meine ich jetzt die Belastungsdinge, die einen wirklich negativ belasten.

00:14:55: Und ob ich irgendwo dazu als Ausgleich auch meine positiven Dinger hat?

00:14:59: Fast jeder Mann oder jeder Mensch hatte ja auch irgendwelche Hobbys mal gehabt oder hat die Hobbies auch noch... ...und oft ist es dann ja so dass durch den beruflichen Stress, durch die Einbindung diese positiven Dinge immer weiter zurückgefahren werden und immer gesagt wird, ja da hast du jetzt diese Woche keine Zeife, machst sie vielleicht nächste Woche.

00:15:15: Und dadurch entsteht ein extremes Missverhältnis aus den Dingen die einen stressen, die einen negativ mitnehmen und denen, die man das Ausgleich machen kann.

00:15:24: Das würde ich zuallererst empfehlen.

00:15:25: wenn man sich abgeschlagen und müde fühlt mal zu sehen selbst zu reflektieren was ich vorhin schon sagte und man sehen ob dann noch dass das Verhältnis in einem gesunden Maß steht erreicht man meist nur dadurch, dass man es wirklich mal sich aufschreibt auf dem leeren Blatt und nicht einfach so drüber nachdenkt.

00:15:43: Und dadurch vielleicht dann auch wieder die Balance erreicht unten Ausgleich?

00:15:47: Das wäre ja erstmal der erste Schritt.

00:15:48: wenn man da merkt das das nicht mehr zusammen passt Dann müsste man ja wirklich mal überlegen ob's nicht irgendwie zu organisieren ist Dass das wieder besser passt.

00:15:56: Klasse Idee!

00:15:57: Ich denke das kann jeder ganz einfach ausprobieren.

00:16:00: Vielen Dank dafür Ihr Liebehörerinnen und Hörer, das war schon der zweite Teil unserer Serie zur Männergesundheit.

00:16:07: Stress, Schlaf und mentale Gesundheit die stillen Risiken.

00:16:11: Wenn Sie jetzt aktiv werden möchten.

00:16:13: als Allianz Private Krankenversicherung bieten wir unseren Kundinnen und Kunden vielfältige digitale Gesundheits-Services an unter anderem mein Präventionscoach für Ernährung Bewegung und Schlaf meinen PsyCoach für mentales Wohlbefinden und Stressmanagement sowie psychologische Onlineprogramme zu den Themen Stress Burnout Depression Panikattack Und als Beispiel kann ich hier noch nennen mein Schlafcoach online.

00:16:40: Ja, alle diese Infos finden Sie auf gesundheitswelt.allianz.de und ich verweise gleich mal zum dritten Teil.

00:16:48: Hier wird sich alles darum drehen um Sexualität, Leistungsdruck und Körpergefühl.

00:16:54: Bis dahin bleiben sie gesund!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.